Montana
Kurzinfo Montana
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Den nördlichsten Staat in den Rocky Mountains prägen hohe Berge, schneebedeckte Gipfel, üppige Täler und scheinbar endlose Hochebenen, die sich unter dem sprichwörtlich »weiten Himmel« ausdehnen. Die Ausmaße und die Erhabenheit des Landes sowie die Mentalität seiner Bewohner inspirierten den Schriftsteller und Nobelpreisträger John Steinbeck zu seinem Zitat: »Montana scheint das zu sein, was ein kleiner Junge über Texas denkt, wenn er es von Texanern hört.
Big Hole National Battlefleld
Nahe der Grenze zu Idaho liegt in den Bitterroot Mountains hoch über dem üppigen Big Hole Valley in 2134 Meter Höhe diese Gedenkstätte - ein ehemaliges Schlachtfeld, das heute berühmt ist für seine Ranches und Forellenteiche. Nichts erinnert mehr an den schmerzlichen 9. August 1877. An dem Tag wurde 750 Nez-Perce-Indianern, vor allem Frauen und Kindern, die auf der Flucht nach Norden waren, bei einem Überraschungsangriff von US-Soldaten und Zivilisten der Weg abgeschnitten. Fast 100 Indianer wurden dabei getötet. Die Überlebenden setzten ihre Reise Richtung Kanada für weitere rund 2400 Kilometer fort, ehe sie sich etwa 50 Kilometer vor der Grenze ergaben.
Missoula
Am
Fuß der Rocky Mountains liegt im westlichen Montana die Stadt Missoula. Trotz der Abhängigkeit von der traditionellen Bauholz-und Transportindustrie ist diese vitale Stadt auch Sitz der University of Montana.
Flathead Valley
Der
größte Teil des Tales. das sich zwischen dem 64 Kilometer langen Lind 24 Kilometer breiten Flathead Lake und Missoula erstreckt, gehört zum Indianerreservat Flathead. Seit 1855 ist es das Zuhause der Nachkommen der aus der Region stammenden Salish-, Kootenai- und Pend-D'Oreille-Stämme. Im Sommer feiern Gemeinden wie Elmo und Arlee bei ihren traditionellen, Powwows genannten Festen die Bräuche der indianischen Vorfahren.



